
»Wohlgesprochen!« sagte Havilland.
»Nein, bis jetzt noch nicht«, wandte Reilly ein und hob die Hand. »Der Herr Staatssekretär ist sichtlich ein erfahrener Diplomat - er hat weder ja noch nein gesagt.« Der Mann vom Sicherheitsrat sah McAllister erneut an, und die Augen hinter den Brillengläsern waren wieder scharf und kalt. »Also, wie steht's, Herr Staatssekretär? Wollen Sie mitmachen - oder wollen Sie gehen?«
»Ein Teil von mir möchte aufstehen und, so schnell ich kann, weggehen«, sagte McAllister und sah die beiden Männer abwechselnd an. »Der andere Teil will bleiben.« Er hielt inne, und sein Blick saugte sich an Reilly fest. Und dann fügte er hinzu: »Ob das nun Ihre Ansicht war oder nicht - Sie haben mich neugierig gemacht.«
»Sie müssen für Ihre Neugierde einen verdammt hohen Preis bezahlen«, erwiderte der Ire.
»Das ist es nicht allein«, meinte der Staatssekretär leise. »Ich bin ein Profi. Und wenn ich der Mann bin, den Sie haben wollen, dann habe ich doch in Wirklichkeit keine Wahl - oder?«
»Ich muß leider darauf bestehen, daß Sie es aussprechen«, sagte Reilly. »Soll ich Ihnen vorsprechen?«
»Das ist nicht nötig.« McAllister runzelte nachdenklich die Stirn und sagte dann: »Ich, Edward Newington McAllister, bin mir völlig darüber im klaren, daß alles, was während dieser Besprechung gesagt wird -« Er hielt inne und sah Reilly an. »Ich nehme an, Sie werden Einzelheiten hinzufügen, also Zeit und Ort und Anwesende?«
»Datum, Ort, Stunde und Minute Ihres Eintritts und
Identifikation - das ist alles bereits geschehen und registriert.«
»Danke! Ich möchte eine Kopie, ehe ich hier weggehe.«
»Selbstverständlich.« Ohne die Stimme zu erheben, blickte Reilly vor sich und erteilte leise eine Anordnung: »Bitte, notieren. Kopie dieses Bandes für Subjekt bei Abreise
